Ich möchte leben! (Teil 2)

Das Gespräch mit dem Arzt am nächsten Tag war schwieriger als ich es mir vorgestellt habe. Ich musste feststellen, dass sich auch Ärzte mit dieser Form des Sterbens schwer tun. Aber schließlich haben wir uns doch geeinigt und wir setzten eine Sterbeverfügung auf. Irgendwie fühlte ich mich sogar ein wenig erleichtert, nachdem alles erledigt war. Amy hat noch eine ganze Weile gebraucht, bis sie mit dieser neuen Situation zurechtkam. Die Ärzte im Spital verschrieben mir noch Schmerzmittel, die ich nehmen konnte, wenn es denn notwendig sein sollte, aber ansonsten meinte mein Arzt, dass ich das Leben genießen sollte, solange es eben noch ging.

Heute sind fast 2 Jahre vergangen, seit ich damals das Krankenhaus verlassen hatte. Die Zeit mit Amy war einfach toll. Wir haben uns noch so viele Träume erfüllen können, so Vieles gemeinsam erlebt. Wenn man weiß, dass das Leben beschränkt ist, lebt man viel intensiver, habe ich in diesen Monaten festgestellt. So viele Reisen, von denen wir träumten und die wir nie gemacht hätten, haben wir nun in Angriff genommen. Über die meiste Zeit hinweg ist es mir sogar richtig gut gegangen. Klar, hin und wieder hatte ich Schmerzen, die ich mit Medikamenten aber gut in den Griff bekam.

Nachuntersuchung

Morgen habe ich meinen nächsten Termin im Krankenhaus. Es stehen wieder Untersuchungen an und irgendwie habe ich dieses Mal ein ungutes Gefühl. In den letzten Tagen habe ich doch merklich mehr Schmerzmittel gebraucht als zuvor. Heute verbringe ich noch einen romantischen Abend mit Amy. Ich habe ihr nichts von meinen Befürchtungen erzählt, damit sie sich keine Sorgen macht, auch wenn ich mir fast sicher bin, dass sie es ohnehin spürt. Wir sind uns in den letzten 2 Jahren viel näher gekommen. Wir haben uns lange unterhalten und es ist ein schönes Stück nach Mitternacht, als ich endlich ins Bett komme.

Am nächsten Morgen bringt mich die Rettung gleich nach dem Frühstück ins Krankenhaus, wo ich die nächsten beiden Tage verbringe. Am Ende bekomme ich dann das Untersuchungsergebnis. Das erste Mal war Amy die ganze Zeit über bei mir, aber jetzt muss sie sich auch um unseren gemeinsamen Sohn kümmern, der vor elf Monaten geboren wurde. Sie besucht mich aber dann am Nachmittag. Hans, unser Sohn, ist so lange bei meinen Eltern, damit wir ungestört reden können. Jetzt verrate ich Amy das erste Mal mein ungutes Gefühl, das mich schon die letzten Tage quält. Ich bin von den Schmerzmitteln eigentlich so gut eingestellt, dass ich kaum Schmerzen habe und es mir so weit gut geht, aber Gespräche dieser Art fallen mir ganz besonders schwer. Amy muss etwas gespürt haben, denn sie versucht gar nicht zu widersprechen, sondern wir schweigen viel gemeinsam. Mir kommt es fast so vor, wie damals, als ich zum ersten Mal meine Diagnose bekam, Kopftumor. Die Nacht alleine im Spital ist wirklich eine Herausforderung. Die Ungewissheit lässt mich kaum ein Auge zutun.

Vollkommen übermüdet beginne ich den nächsten Tag. Das Frühstück schmeckt mir an diesem Morgen überhaupt nicht. Meine Gedanken sind schon bei der Visite, die mir das Ergebnis der Untersuchungen bringt. Seit Hans auf der Welt ist, fällt mir dieser unausweichliche Weg immer schwerer. Wir haben lange darüber gesprochen, ob wir noch ein Kind wollen, da ich ja weiß, dass ich es nicht aufwachsen sehen werde können. Es schien mir unverantwortlich, Amy mit einem Kind alleine zurückzulassen. Sie soll doch ihr Leben weiterleben, und das geht sicher einfacher ohne ein Kind, das sie ständig an mich erinnert. Sie aber meinte, dass ein Kind vielleicht das einzige sei, wie ich noch bei ihr bleiben könnte. Nach vielen Gesprächen und auch Beratungen mit Ärzten haben wir uns schließlich dazu entschieden, es versuchen zu wollen. So könnte etwas von mir weiterleben. Es schien mir damals eine plausible Erklärung, aber jetzt schmerzt die Vorstellung, dass Hans wahrscheinlich keine wirkliche Erinnerung an mich haben wird.

Diagnose

Plötzlich klopft es, die Zimmertür geht auf, ich werde unsanft aus meinen Gedanken gerissen und die Visite steht im Zimmer. “Wie geht es Ihnen heute?” fragt mich der leitende Arzt. “Naja, ich habe die letzten Tage schon immer ein ungutes Gefühl. In den letzten Wochen hat sich mein Verbrauch an Schmerzmitteln doch stark erhöht. Jetzt war ich gerade in Gedanken bei meiner Familie, ganz besonders bei meinem Sohn. Er ist erst 11 Monate alt und ich habe Angst, dass er sich nicht mehr an mich erinnern wird, wenn es jetzt wirklich aus ist.” antworte ich ihm möglichst ehrlich. “Das Gefühl täuscht einem leider nur selten. Es tut mir leid, aber der Tumor ist seit der letzten Untersuchung weiter gewachsen und beginnt nun auf einige wichtige Teile des Gehirns Druck auszuüben. Daher brauchen Sie auch wesentlich mehr Schmerzmittel, um den Alltag zu meistern. Wir müssen uns heute Nachmittag zusammensetzen und überlegen, wie es weitergehen soll.” Die Ehrlichkeit und Direktheit des Arztes hat mich nun doch etwas überrascht. “Ich hätte gerne meine Frau bei dem Gespräch dabei. Ist das möglich?” bitte ich, nachdem ich noch zu gut weiß, wie das Gespräch beim letzten Mal abgelaufen ist, wie schwierig es war, Amy die schlimme Nachricht selbst zu übermitteln. “Natürlich!”, meint der Arzt und wir machen uns noch einen Termin am frühen Nachmittag aus. “Ich hielte es außerdem für gut, wenn bei diesem Gespräch auch noch Ihre Psychotherapeutin anwesend wäre, die Sie in den letzten Monaten begleitete. Ist das OK für Sie?” – “Ist in Ordnung!” stimme ich zu. Der Rest des Vormittags verging dann eigentlich wie im Flug. Ich habe begonnen, verschiedene Szenarien durchzuspielen. Seit ich Gewissheit habe, merke ich, dass es mir wieder besser geht. Jetzt kann ich mich wenigstens mit der neuen Situation auseinandersetzen.

Als Amy dann am Nachmittag kommt, ist es trotzdem an mir, ihr die schlechte Nachricht zu übermitteln. Da sie weiß, dass ich das Ergebnis kenne, kann ich ihr schwer sagen: “Ich sag’s dir nicht, warte auf den Arzttermin.” Sie reagiert relativ gefasst. Wahrscheinlich hat sie es auch schon geahnt. Als dann meine Zimmertür aufgeht, kommt neben meinem Arzt auch noch meine Therapeutin. Amy war bei einigen meiner Sitzungen dabei, daher kennt sie meine Therapeutin ebenso. Wir begrüßen uns und ich bitte meinen Arzt, dass er Amy und mir noch einmal erklärt, was denn die Ergebnisse der Untersuchung genau bedeuten.

“Wir haben gestern den Tumor in ihrem Kopf noch einmal vermessen und dabei mussten wir leider feststellen, dass er sich vergrößert hat. Nicht dramatisch, aber doch. Diese Veränderung führt auch dazu, dass Sie Schmerzen haben und Doppelbilder sehen. Sie haben mir erzählt, dass Sie in den vergangenen Wochen doch merklich mehr Schmerzmittel brauchten als in den Monaten zuvor.” – “Was heißt das?” falle ich dem Arzt ins Wort, damit er endlich zum Punkt kommt. “Lass den Arzt doch ausreden, Schatz!” versucht Amy zu beruhigen. “Nun ja, nachdem der Tumor über ein Jahr nicht gewachsen ist, kann das nur vorübergehend sein und er bleibt nun so wie er jetzt ist. Dann werden wir das mit einer neuen Dosierung der Schmerzmittel im Wesentlichen wieder in den Griff bekommen. Wenn er aber weiterwächst, dann wird es schwierig und wir müssen uns darüber Gedanken machen, wie wir gemeinsam weitergehen.” – “Okay, was sind also nun die nächsten Schritte?” Ich möchte konstruktiv in die Zukunft blicken, damit ich Entscheidungen treffen kann. “Für das erste werden wir die Intervalle verkürzen, in denen wir uns den Tumor genauer ansehen. Das gibt uns eine Möglichkeit, die Entwicklung genauer zu verstehen. Ich würde Sie gerne eine Woche hier behalten, damit wir die Schmerztherapie neu einstellen können und am Ende dieser Woche werden wir uns den Tumor noch einmal ansehen, dann können wir vielleicht schon mehr sagen. Ist das in Ordnung für Sie?” – “Das hört sich doch nach einem Plan an. Passt für mich! Amy, kannst Du mir dann bitte Gewand für die Woche bringen?” Ich versuche stark zu wirken, auch wenn in meinem Kopf momentan tausende Gedanken vollkommen wirr durcheinanderschießen und beinahe gleichzeitig die Oberhand gewinnen wollen. Aber ich habe nichts davon, wenn ich hier jetzt zusammenbreche. Ich muss doch für Amy und Hans stark sein! “Natürlich, ich mache mich gleich auf den Weg. In einer Stunde bin ich wieder da. Bis dann!”

Ich mache mich gemeinsam mit meiner Therapeutin auf den Weg ins Zimmer, wo wir noch reden. Sie versucht mir zu erklären, dass es jetzt wichtig ist, die Gefühle zuzulassen, die in mir aufsteigen. Das sagt sich aber viel einfacher als es dann wirklich ist. Denn wenn ich meine Gefühle jetzt wirklich zulasse, dann schwanken die zwischen Verzweiflung, Wut, Aggression und Resignation. Nein, eigentlich schwanken sie nicht, sondern sie sind alle gleichzeitig da. Ich glaube, es würde mich innerlich zerreißen, wenn ich die Gefühle jetzt zulasse. Da ist es eben viel einfacher, zu versuchen stark zu sein. Außerdem bin ich so eine bessere Hilfe für meine Familie, die brauchen mich jetzt.

Gespräch mit Amy

Eine Stunde später steht Amy mit meinem Koffer wieder in der Türe. “Ich werde Sie jetzt alleine lassen. Passt es, wenn ich morgen wieder nach Ihnen sehe?” verabschiedet sich meine Therapeutin. Ich nicke kurz, bin in meinen Gedanken aber schon wieder bei Amy. “Danke fürs Bringen, Amy! Setz Dich doch bitte. Wie geht es Dir?” – “Das fragst Du mich? Du bist der derjenige, der krank ist, Peter!! Mir gehen momentan ganz viele Dinge gleichzeitig durch den Kopf. Ich mache mir höllische Sorgen um Dich und hoffe, dass der Tumor nicht weiterwächst. Auf der anderen Seite frage ich mich natürlich auch, wie es mit Hans und mir weitergeht. Auch wenn wir wussten, worauf wir uns da einlassen, hatte ich schon gehofft, dass Dir noch viel Zeit bleibt. – Aber sag, wie geht es denn Dir eigentlich?” – “Ganz ehrlich gesagt kann ich es Dir nicht sagen.” Amy brummt nur bei diesem Satz. “Weißt Du, es ist so schwierig momentan, meine Gefühle zu ordnen. Natürlich mache ich mir Sorgen um dich und Hans. Auf der anderen Seite gibt es in mir auch die Stimme, die froh ist, Klarheit zu haben. Die letzten Wochen waren aufgrund der Schmerzen wirklich schlimm.” – “Warum hast Du nie etwas gesagt?” – “Amy, was hätte das denn geändert. Ich möchte Dir und Hans Kraft geben und nicht Energie von Euch absaugen. Wir hätten ja sowieso nichts machen können und Du hättest Dir nur Sorgen gemacht.” – “Du weißt aber schon, dass ich für Dich da bin, oder?” Ich seufze nur kurz und dann schweigen wir wieder. Es ist schon interessant: früher hätte ich eine derartige Stille kaum ausgehalten und ich hatte Angst, dass etwas zwischen uns beiden nicht stimmt. Jetzt genieße ich diese stillen Momente, weil ich weiß, dass wir beide uns auch ohne Worte so viel zu sagen haben. Schließlich beginnen wir langsam meinen Koffer auszupacken. “Heute war ein besonders anstrengender Tag. Ich habe die ganze Nacht aufgrund der Aufregung kein Auge zugetan. Ich werde jetzt versuchen, ein wenig zu schlafen. Bringst Du morgen Hans mit zu Besuch. Ich bin mir sicher, er kann uns beide ein wenig aufmuntern mit seiner lustigen Art.” – “Natürlich! Gute Nacht!” verabschiedet sich Amy.

Eine besondere Nacht

Nach dem Abendessen falle ich hundemüde ins Bett. Doch trotz meiner Müdigkeit fällt es mir schwer einzuschlafen. Ich liege noch lange wach und in mir geistern verschiedene Gedanken herum. Ich habe ja bereits nach der Diagnose vor zwei Jahren entschieden, dass ich selbst entscheiden möchte, wann es so weit sein wird, dass ich mich von diesem Leben verabschiede. Ich merke aber, dass ich mir jetzt viel schwerer mit der Entscheidung tue, als noch vor zwei Jahren, als ich noch nicht Vater war. Wie auch immer ich mich entscheide, es bleibt die Ungewissheit, wie es mit Hans weitergeht. Gegen 8 Uhr abends kommt noch einmal die Schwester und fragt, ob alles in Ordnung sei. Ich bitte sie um ein leichtes Schlafmittel, damit ich für morgen ausgeschlafen bin. Um diese Sterbeverfügung soll es auch beim Gespräch mit meiner Therapeutin gehen. Diese Gespräche erleichtern mir die Entscheidungen, weil ich dann strukturierter an die Sache herangehe als wenn ich es nur mit mir selbst durchkaue.

Nach einer weiteren halben Stunde oder so finde ich doch schließlich Ruhe, als plötzlich die Tür aufgeht und Hans ins Zimmer kommt. Es ist ein komisches Bild: der kleine Hans öffnet die Zimmertür, wobei er den Türgriff kaum erreicht, und kommt ganz alleine mit seinem Qietschen und Lachen in den Augen ins Zimmer. “Eigentlich habe ich erst morgen mit Dir gerechnet!” begrüße ich ihn. “Was machst Du denn jetzt schon da? Wo hast Du denn Deine Mama gelassen?” Auch wenn ich mich wahnsinnig über seinen Besuch freue, so verwirrt er mich doch auch etwas. Hans streckt sich noch einmal, um die Zimmertür hinter sich zu schließen, und es scheint, als würde er beim Strecken wachsen. Als er sich wieder umdreht und zu meinem Bett kommt, verändert er sich. Zuerst glaube ich, dass mir meine Augen einen Streich spielen, aber als er sich schließlich an die Bettkante setzt, ist er tatsächlich ein Mann ungefähr in meinem Alter. “Hallo Dad! Ich möchte kurz mit Dir reden, bevor Mom hereinkommt. Ich glaube, es ist gut, dass auch wir einmal gemeinsam reden, so von Mann zu Mann. Am Beginn ist es mir ganz besonders schwer gefallen, dass Du nicht mehr bei uns warst. Mom hat oft geweint und wir wussten manchmal nicht mehr weiter. Aber weisst Du, als ich in der Schule war und wir über unsere Eltern geredet haben, dann haben die anderen Kinder erzählt, wie wenig Zeit ihre Väter für sie haben, weil sie an ihren Karrieren arbeiteten oder mit Hausbau oder sonst was beschäftigt waren. Ich aber wusste immer, dass Du bei mir bist. Bis heute erinnere ich mich noch so gern an die Tage, die wir drei gemeinsam als Familie verbrachten, als Du mich getragen hast, weil mir der Spaziergang zu weit war, Du mich aufgehoben hast, als ich stolperte und mir am Asphalt das Knie aufschlug. Was auch immer passiert ist, Du warst und bist immer bei mir gewesen. Ich habe Deine Gegenwart immer gespürt und sie hat mich getragen und mir Kraft gegeben. Ich brauchte Dich nicht zu sehen, damit ich weiß, dass Du da bist. Wenn es wieder einmal ganz besonders schwierig war, dann haben wir Dich an Deinem Grab besucht. Ich möchte nur, dass Du weißt, dass Du der beste Dad überhaupt bist! – Soll ich jetzt Mom hereinholen?” Ich war so voller Freude, dass ich die ganze Zeit kein Wort herausbringe. Mit Tränen in den Augen falle ich ihm um den Hals und sage ganz leise: “Danke Hans!” Ich verstehe das ganze zwar nicht, aber es tut so gut, dass ich mit meinen Händen um seinen Hals friedlich einschlafe.

“Guten Morgen! Gut geschlafen?” Ich blinzle, strecke mich durch und öffne langsam die Augen. “Guten Morgen!” antworte ich leise und verwirrt. Hans ist verschwunden und im Zimmer steht die Krankenschwester, die mir mein Frühstück serviert. “Wissen Sie, ich hatte heute Nacht einen sonderbaren Traum!” versuche ich eine Unterhaltung zu beginnen. “Ja, das kenne ich.” meint die Schwester und verschwindet schon wieder aus dem Zimmer. Heute spiele ich mehr mit dem Essen herum, als dass ich wirklich Hunger hätte oder etwas essen könnte. Meine Gedanken sind immer noch mit meinem Traum der vergangenen Nacht beschäftigt, als plötzlich tatsächlich Hans das Zimmer betritt, dieses Mal aber gefolgt von Amy. Die beiden reißen mich aus meinen Gedanken. Es ist tatsächlich so, dass uns Hans beide auf andere Gedanken bringt. “So Hans, jetzt habe ich endlich jemanden, dem ich meinen besonderen Traum von heute Nacht erzählen kann.” Beginne ich ihm zu erzählen. Es ist eigenartig, aber Hans sitzt während der ganzen Erzählung ganz ruhig auf meinen Oberschenkeln und hört mir zu, was er sonst eigentlich nie macht. Es scheint fast so, als würde er verstehen, was ich ihm da erzähle. “Guten Morgen, Peter!” begrüßt mich Amy schließlich auch mit einem Kuss auf die Wange. “Ich habe gerade mit der Schwester gesprochen, die gestern Abend noch Dienst hatte, und die hat mir erzählt, dass Du gestern am späten Abend noch Besuch von einem jungen Mann hattest. Sie wollte schon ins Zimmer kommen, um ihn rauszuwerfen, hat es dann aber gelassen, weil ihr Euch so gut unterhalten habt, und Du ja ein Einzelzimmer hast. Wer hat Dich denn da noch so spät am Abend besucht?” fragt mich Amy mit gespielter Eifersucht. Bei dieser Frage läuft es mir nun kalt über den Rücken und entsetzt höre ich mich sagen: “Besucht? Bei mir war gestern niemand mehr zu Besuch.” Da beginnt Hans plötzlich über das ganze Gesicht zu strahlen und zu lachen und steckt mich und Amy damit an.

… FORTSETZUNG FOLGT!! … TO BE CONTINUED!! …

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