Wer bin ich?
Mein Name ist Andy (Andreas) Golatz. Ich bin in Steyregg, einer kleinen Stadt in der Nähe von Linz (Oberösterreich), geboren. Dort wuchs ich gemeinsam mit meinen Eltern und einem Bruder auf.
Ausbildung
Nach meiner Matura am Petrinum begann ich in Linz mit dem Studium der Religionspädagogik und Theologie. Mein Schwerpunkt im Studium lag bereits früh auf der Philosophie, weil diese mir ein freieres Denken gestattete als die Theologie. So habe ich auch meine Diplomarbeit in Philosophie über einen US-amerikanischen Philosophen der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts geschrieben.
Nach Abschluss meines Studiums ging ich für 9 Monate nach San Francisco, CA, um in einer katholischen Pfarre ein Praktikum zu absolvieren. Dabei konnte ich die multikulturelle Gesellschaft und die katholische Kirche in einem fremden Kulturkreis kennenlernen, was meinen Horizont extrem erweitert hat. Während dieses Aufenthaltes entstanden Freundschaften, die teilweise bis heute halten. In den nächsten Jahren ist mir diese wunderschöne Stadt in Kalifornien zu einer zweiten Heimat geworden.

Kurz vor meiner geplanten Priesterweihe habe ich in einer österreichischen Tageszeitung ein Interview über meine Berufung zum Priester-sein und meinen Ideen zur Kirche gegeben. Dieses Interview sorgte dafür, dass meine Priesterweihe beinahe drei Monate verschoben werden musste. Manche Teile in der katholischen Kirche tun sich mit kritischen Stimmen und konstruktivem Mitdenken eben ziemlich schwer. Das konnte ich in dieser Situation hautnah erleben.
Wer bin ich beruflich?
Nach meiner Priesterweihe (2006) habe ich dann in mehreren oberösterreichischen Pfarren (nähere Infos unter Priesterjubiläum) als Seelsorger gearbeitet. Dabei reicht mein Tätigkeitsbereich von der Vorstadt (Traun) über die Stadt (Linz-Bindermichl) bis aufs Land (Gutau, Kefermarkt). Jede dieser Gegenden hat seine spezifischen Herausforderungen, aber auch seine schönen Seiten.
In den vergangenen Jahren habe ich als Pfarrer von Mühlviertel-Mitte mitgeholfen, diese neue Pfarre aufzubauen. Gemeinsam mit dem Vorstand haben wir vieles geschafft, damit die neue Pfarre greifbar wird für die Menschen. Seit 1. September 2026 habe ich nach einem Burnout auf meine Funktion als Pfarrer verzichtet und kümmere mich seither um die Öffentlichkeitsarbeit.